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Regen, Schwüle, Gewitter, Mückenstiche und Ameisenbisse, Frösche und Spinnen in der Nacht, Anacondas, Affen, Flussdelfine und Reiher am Tag - all dies zeichnet unsere Regenwaldtour aus.....

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Der Salar de Uyuni beeindruckt uns alle sehr und es fällt uns schwer, Abschied zu nehmen. Die letzten Bilder wollen wir am Morgen mit der Drohne machen. Es sind ungefähr 0 Grad, aber die Sonne geht wieder über strahlend blauem Himmel auf. Der erste Flug klappt wunderbar. Als beim zweiten Flug ungefähr 30% Restenergie angezeigt werden, und Uwe den Kopter in den Sinkflug versetzt (er befand sich zu diesem Zeitpunkt in 34m Höhe über dem Boden) lässt sich der Sinkflug plötzlich nicht mehr stoppen.

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Wichtige Mitteilung: Endlich ist uns ein Name für unseren Daily eingefallen. Das Auto fährt uns sicher und zuverlässig über felsige Pisten und wir lieben die Pinguine. Welche dieser Tiere sind besonders geschickt am Felsen? Die Rockhopper!! Auf deutsch heißen sie langweilig: Felsenpinguine. Nun, unser Daily ist ab jetzt der Rockhopper! Auf der Lagunenroute durch Bolivien musste er mehr als einmal seine beeindruckenden Fähigkeiten unter Beweis stellen.


Ja, da staunt ihr. Wir melden uns erst jetzt, weil so viel passiert ist, dass wir das Schreiben ganz vergessen haben.

Wir haben in den letzten zwei Wochen die gesamte Bandbreite von sonnig bis gewittrig erlebt, sowohl auf der Reise als auch mit Nachrichten aus Deutschland. Die schlechten Nachrichten zuerst: Mir wird wohl endgültig die Rückkehr zur Lehrerfortbildung verwehrt. Ich kämpfe zwar noch ein bisschen, aber eher um Abschied zu nehmen, als um wirklich dort noch einmal zu arbeiten. Uwes Kreditkarte wird gesperrt und darüber erfahren wir, dass er einen Schufaeintrag bekommen hat, der völlig ungerechtfertigt ist.

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Bevor ich unsere Reise weiter beschreibe, möchte ich ein paar Worte über ein überaus nerviges Problem loswerden: In Argentinien kommen wir nicht an Geld!

Seit der Präsidentenwahl ist der Bluemarket gestorben und alles läuft legal. Das ist sehr angenehm und gefällt uns gut. Wie funktioniert es jetzt? Im Prinzip gar nicht! Da fragt sich die Reisende: „Will das Land unsere Devisen nicht? Die muss es doch gut gebrauchen können?“

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Für die Fahrt zum NP Talampaya lassen wir uns Zeit. Die Umgebung von Córdoba ist sehr schön. Kleine Gebirgszüge sind von der Straße aus zu sehen. Wir fahren durch und halten nur, wenn wir gutes Internet haben. Nach intensiven Eindrücken brauchen wir offenbar immer ein wenig Zeit, bevor wir offen für Neues sind. Nach einer idyllischen Übernachtung in einem ausgetrockneten Flussbett mit Blick auf schöne, rote Felsen...

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Wir bleiben noch einen weiteren Tag am Meer und sind etwas antriebsarm. Die Tage in der Villa Baviera müssen erstmal verdaut werden. Ein langer Spaziergang an der Küste, wo die Wellen des Pazifiks kräftig schlagen und etliche Felsen dem Strand ein schönes Gesicht geben, motiviert Uwe ein paar Stunden lang zu fotografieren, während ich halbkrank im Auto rum liege und den Tag verdaddle.

Wir übernachten vor der Rangerstation des NP Villarrica. Der morgendliche Himmel erscheint klar, es steht dem Aufstieg nichts im Wege.  Wir sind rechtzeitig vor den ersten Touristenführern ‪um 7 Uhr am Büro. Es werden Notfallnummern ausgetauscht, unsere Genehmigung und unsere Ausrüstung gecheckt. Die Touriführer kommen ebenfalls und tragen sich und ihre Gruppen in ein Buch ein. Schnell fahren wir zum Parkplatz hoch und gehen zum Startpunkt des Lifts, der uns die ersten 400 Höhenmeter erspart. Uwe kämpft mit seiner Ehre, ich bin mir aber ganz sicher, dass ich den Lift nehmen möchte. 

Auf dem Weg in Richtung Chile machen wir noch eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf einen hängenden Gletscher, den wir von der Straße aus entdecken. Es geht dabei durch dichten Märchenwald über einen schmalen, häufig matschigen Weg. Die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass wir trotz moderater Temperaturen und ebener Strecke schnell wie aus dem Wasser gezogen sind. 

In den nächsten Tage halten wir uns rund um Puerto Bertrand am Rio Baker auf. An verschiedenen Stellen lassen wir den Kopter fliegen und alles klappt reibungslos. Dort, wo der Rio Baker mit dem Rio Neff zusammen fließt, treffen sich zwei verschiedene Farben, die sich vermischen und dabei schöne Muster ergeben. Der Rio Baker ist oberhalb des Zusammenflusses von einem tiefen Türkis und fließt über etliche Stromschnellen in mehr oder weniger hohen Schluchten dahin.