In den nächsten Tage halten wir uns rund um Puerto Bertrand am Rio Baker auf. An verschiedenen Stellen lassen wir den Kopter fliegen und alles klappt reibungslos. Dort, wo der Rio Baker mit dem Rio Neff zusammen fließt, treffen sich zwei verschiedene Farben, die sich vermischen und dabei schöne Muster ergeben. Der Rio Baker ist oberhalb des Zusammenflusses von einem tiefen Türkis und fließt über etliche Stromschnellen in mehr oder weniger hohen Schluchten dahin. 


Gegen Mittag des folgenden Tages geht es zurück zum Flughafen. Inzwischen ist wohl klar, dass die Tasche weiter nach Santiago geflogen ist. 2 Flüge warten wir geduldig ab - aber ohne Ergebnis. Erst die dritte Maschine um 18.40 Uhr bringt ein Ergebnis. Das Gepäck ist auf dem Laufband, aber keine gelbe Tasche ist zu sehen. Da beobachte ich, wie ein Mann mit der zuständigen Dame spricht und sie durch eine Tür hinaus schickt. Kurz darauf kommt sie mit seinem Rucksack, der auch verloren gegangen war, zurück. 

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Unsere Ankunft von den Falklands in Chile beginnt mit großer Gastfreundschaft der Chilenen. Da unser Flieger ja einen Tag zu spät angekommen ist, erwartet uns am Firmengelände nur unser eingeschlossenes Auto. Wir können zwar auf das Gelände kommen, das Auto runterfahren gelingt durch das abgeschlossene Tor natürlich nicht...

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Wer sich von Sturm, Hagel und Kälte im Hochsommer der Südhalbkugel nicht fürchtet, der sollte sich auf die Falklandinseln begeben und die unbeschreibliche Natur dort hautnah erleben.

Angeregt durch den Besuch von Solvin Zankl vor ca. 10 Jahren und seinem auf dem Lüner Europäischen Naturfotografenfestival gehaltenen Vortrag,  träumte Uwe davon, dies zu erleben und mit Hilfe von Film und Foto zu dokumentieren. So entstand die Idee auf die Inseln zu fahren.

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Auf geht es in den Torres del Paine Nationalpark in Chile. Wir entschließen uns, eine Schotterstraße in Richtung Chile zu nehmen. Der Grenzübertritt klappt reibungslos. Ein besonderes Highlight bei der Einreise nach Chile ist die Lebensmittelkontrolle. Es ist verboten Fleisch, Obst und Gemüse einzuführen. 

In Puerto Deseado erleben wir wieder einmal, wie versucht wird, Touristen Geld aus der Nase zu ziehen. Wir brauchen dringend eine Wäscherei. Bei Darwins Expedition erhalten wir eine Adresse, die wir auch anfahren. Leider ist Samstag und bei den Mittagspausen hier im Land fahren wir gegen 17:00 Uhr dorthin. Wir fragen, was eine Maschine mit Trocknen kosten würde. 250 ARS lautet die Antwort, und das frühestens am kommenden Montag. Wir sind schockiert. So teuer, also ca. 15€ nach dem Bluedollarkurs, war das Waschen für uns noch nie. 

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Der ACA Campingplatz in Puerto Madryn wird von uns genutzt, um die Heizung mit Essigwasser einzuweichen und zu entkalken. Der Geruch hält sich wirklich in Grenzen und nach einer Nacht wird die Heizung gespült und gespült, bis kein Essiggeruch oder-geschmack mehr spürbar sind. Später stellt sich dann zum Glück heraus, dass das Tropfen des Überdruckventils wirklich weniger wird und bald ganz ausbleibt. Hurra! und ein herzliches Danke an Charly für diese sehr gute und hilfreiche Idee!

Balneario El Condor ist ein gemütliches kleines Dorf am Meer. Es gibt dort schöne Ferienhäuser, einige kleine Läden, von denen etliche nur am Wochenende geöffnet sind, ein Restaurant, einen Campingplatz und eine Feuerwehr. An der Touristeninformation findet man ein offenes Netz. Toiletten und  Wasser gibt es nur, wenn jemand in der Touriinfo anwesend ist.

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In dieser Zeit beschäftigen uns zwei kleine Probleme besonders, von denen wir hoffen, dass sie nicht groß werden.

Das Überdruckventil unserer Heizung tropft seit geraumer Zeit und es wird leider immer schlimmer, so dass die Gefahr besteht, dass irgendwann das Wasser direkt von vorne nach hinten rausläuft und nichts mehr aus dem Wasserhahn kommt. Zurzeit behelfen wir uns damit, dass wir, sooft es geht, die Wasserpumpe ausmachen. Uwe organisiert deshalb ein neues Ventil, das zu seinem Bruder geschickt wird.

Obwohl es gar nicht so weit bis nach Parati ist, kommen wir nur langsam voran. Ca. 80 km nördlich des Ortes finden wir ein sympathisch aussehenden Posto. Die ganze Anlage ist ansprechend gestaltet und es sind keine LKW in Sicht. Wir können dort stehen und werden abends von 3 Deutschen angesprochen, die gerade Wartungsarbeiten am nahe gelegenen Atomkraftwerk vornehmen. Sie sind einmal im Jahr zur Inspektion des Werkes, das sowohl einen amerikanischen als auch einen deutschen Reaktor hat, hier. Beruhigend, dass die Sicherheit eines solchen Werkes auch hier offenbar groß geschrieben wird.