Eigentlich wäre ich ja in Brasilien gewesen, aber wegen Corona....

So mussten also andere Ziele her. Natürlich kann man in Europa viele spannende Dinge fotografieren, aber wo gibt es noch etwas, das man nicht an jeder "Ecke" sieht - ein schwieriges Unterfangen. Und so kam alles anders als geplant. Während des Corona Lockdowns habe ich mit meinen Sohn sein erstes Wohnmobil ausgebaut: Sein ganzer Stolz ein Fiat Ducato mit 180 PS. So nutzten wir die Zeit für eine schöne Vater - Sohn Aktion, die zwar nicht immer ganz einfach war, aber am Ende konnten wir ein schönes Ergebnis präsentieren.

 

Nicht jedem, der sich Fotos im Internet anschaut, ist bewusst, wie viel Zeit, Geduld, Aufwand und Mühsal sich hinter vielen dieser Bilder verbergen. Ob Regen, Sturm, Sonne, Wolken, Hitze oder Kälte – einen Natur- und Tierfotografen darf nichts schrecken. Gerade beeindruckende Bilder werden häufig bei extremen Wetterbedingungen gemacht oder zu recht ungewöhnlichen Uhrzeiten. Wer steht schon gerne früh morgens um 3.15 Uhr auf, klettert mit einer Stirnlampe und einem schweren Fotorucksack bepackt 500 Höhenmeter steil nach oben, um dann auf einen genialen Sonnenaufgang zu hoffen, der alles andere als sicher ist.

Auch wenn ich meine beiden ausgebuchten Workshops absagen musste, so habe ich es mir doch nicht nehmen lassen, zu den Schachbrettblumen zu fahren. Und es gibt ein kleines Jubiläum zu feiern: im Jahr 2010 habe ich das erste Mal die Schachbrettblumen fotografiert und bin ihnen bis heute treu geblieben. Abgesehen von dem Jahr, in dem wir in Südamerika waren, bin ich jedes Jahr Ende April unterwegs gewesen, um diese wunderschönen Blumen zu fotografieren.

„Hokkaido wird zum Notstandsgebiet erklärt“ – diese Information ging 2 Tage vor der geplanten Japanreise, deren fotografischen Schwerpunktgebiete auf Hokkaido liegen, durch die Medien. Genau das hatte mir noch gefehlt – sollte das jetzt noch das kurzfristige Ende der Japanreise sein, die mich so viele Mühe bei der Organisation gekostet hatte? Ein Anruf bei der japanischen Agentur, mit der ich zusammengearbeitet hatte, ergab aber glücklicherweise Entwarnung: „Notstand würde nur heißen, dass die Schulen geschlossen sind. Ansonsten kann man sich frei bewegen und die Hotels sind geöffnet“. Wenn man sich das Ganze heute vorstellt, entfährt einem schon ein leichtes Grinsen. Ganze 62 Fälle waren auf der riesigen Insel Hokkaido bekannt. In dem Gebiet, in das wir gereist sind, ganze 3… Naja, so unterschiedlich können Situationen bewertet werden.

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Mit großer Freude kann ich mitteilen, dass das Buch "Fotografieren in der Natur" aus dem Rheinwerk Verlag ab heute lieferbar ist. Gemeinsam mit 6 weiteren Fotografen haben wir rund um das Thema Naturfotografie ein wunderschönes Buch zur Natur- und Tierfotografie geschaffen, dass in keinem Bücherregal fehlen sollte.

Endlich habe ich es geschafft, ein Video vom Kerkini-See zu schneiden. Das Thema Video beschäftigt mich gedanklich schon seit langem. Immer wieder habe ich kurze Videosequenzen aufgenommen, aber dabei ist es dann auch geblieben.

Nun endlich ist es soweit, dass ich mich mit dem Videoschnitt ein wenig intensiver beschäftigt habe. Bereits seit einem Jahr besitze ich das Video-Schnitt-Programm "DaVinci Resolve von Blackmagic Design" und ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Lange Zeit habe ich mich wiederholt mit "Adobe Premiere" abgemüht. Ich habe dieses Programm einfach nicht so schnell verstanden und dann letztendlich aufgegeben.

Nachdem wir letztes Jahr knapp 2 Wochen am Kerkinsee im Norden Griechenlands verbracht haben, um ein geeignetes Hotel und gute Locations zu finden, ging es dieses Jahr über Silvester das erste Mal mit einer kleinen Fotogruppe an den Kerkinisee. Schon gleich nach der Landung wurden wir von strahlendem Sonnenschein und nahezu wolkenlosem Himmel empfangen. Wie schön nach diesem trüben Wetter in Deutschland. Alle Flüge waren pünktlich und der Transfer zum Hotel klappte hervorragend. Vor uns lagen 4,5 Tage Pelikane fotografieren satt. Da sollte man doch etwas hin bekommen….

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Um es kurz zu machen: ich war ja schon sehr häufig auf Island, aber dieses Mal hat es mich einfach geflasht!

Aber der Reihe nach – spät abends, um nicht zu sagen mitten in der Nacht, sind wir mit Verspätung in Island gelandet. Natürlich fehlten zur Krönung auch noch unsere beiden Gepäckstücke, da die Umstiegszeit in Kopenhagen extrem kurz gewesen war. So fuhren wir per Taxi ins Hotel, um den Rest unserer ersten Nacht in Island zu verbringen. Am nächsten Morgen waren wir pünktlich wieder am Flughafen, um unseren Mietwagen zu übernehmen und unser fehlendes Gepäck, dass angeblich um 10 Uhr mit einer anderen Maschine aus Kopenhagen kommen sollte, in Empfang zu nehmen. Die Übernahme des Mietwagens klappte völlig problemlos – wir bekamen sogar noch ein kostenloses Upgrade 😊.

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Ende Juni war es endlich soweit – es ging los nach Costa Rica. Ganze 5 ½ Wochen bin ich in Costa Rica geblieben, von denen ich 15 Tage mit meinen Gästen unterwegs war, immer auf der Suche nach dem besten Licht, den besten Photo Locations, dem besten Blickwinkel. Aber der Reihe nach: bereits in Frankfurt traf ich mich mit fast allen Teilnehmern am Flughafen und wir flogen gemeinsam sehr entspannt immer der untergehenden Sonne hinterher, bis wir schließlich um 17.55 Uhr in Costa Rica landeten.