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Um es kurz zu machen: ich war ja schon sehr häufig auf Island, aber dieses Mal hat es mich einfach geflasht!

Aber der Reihe nach – spät abends, um nicht zu sagen mitten in der Nacht, sind wir mit Verspätung in Island gelandet. Natürlich fehlten zur Krönung auch noch unsere beiden Gepäckstücke, da die Umstiegszeit in Kopenhagen extrem kurz gewesen war. So fuhren wir per Taxi ins Hotel, um den Rest unserer ersten Nacht in Island zu verbringen. Am nächsten Morgen waren wir pünktlich wieder am Flughafen, um unseren Mietwagen zu übernehmen und unser fehlendes Gepäck, dass angeblich um 10 Uhr mit einer anderen Maschine aus Kopenhagen kommen sollte, in Empfang zu nehmen. Die Übernahme des Mietwagens klappte völlig problemlos – wir bekamen sogar noch ein kostenloses Upgrade 😊.

Mit großer Freude kann ich mitteilen, dass das Buch "Fotografieren in der Natur" aus dem Rheinwerk Verlag ab heute lieferbar ist. Gemeinsam mit 6 weiteren Fotografen haben wir rund um das Thema Naturfotografie ein wunderschönes Buch zur Natur- und Tierfotografie geschaffen, dass in keinem Bücherregal fehlen sollte.

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Ende Juni war es endlich soweit – es ging los nach Costa Rica. Ganze 5 ½ Wochen bin ich in Costa Rica geblieben, von denen ich 15 Tage mit meinen Gästen unterwegs war, immer auf der Suche nach dem besten Licht, den besten Photo Locations, dem besten Blickwinkel. Aber der Reihe nach: bereits in Frankfurt traf ich mich mit fast allen Teilnehmern am Flughafen und wir flogen gemeinsam sehr entspannt immer der untergehenden Sonne hinterher, bis wir schließlich um 17.55 Uhr in Costa Rica landeten.

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Seit Jahren fahre ich jedes Jahr im Mai wieder nach Helgoland, um interessierten Fotografen die Vogelfotografie ein wenig näher zu bringen. Da mag der Eine oder Andere mit Sicherheit denken, dass das bestimmt langweilig ist. 9 Tage lang morgens und abends Basstölpel fotografieren und das seit Jahren. Nein, das ist es ganz bestimmt nicht. Auch dieses Jahr hatte ich zwei nette Gruppen mit hochmotivierten Teilnehmern, die jeden Morgen gegen 5 Uhr bereit standen, um den 20 minütigen Weg bis ans andere Ende von Helgoland zu absolvieren.

Dieses Jahr war es alles andere als einfach bei den Schachbrettblumen - der extrem warme April verkürzte die Blütezeit so stark, dass das Zeitfenster zum Fotografieren recht kurz war.  Aber es war trotzdem wie immer spannend. Getreu meinem Motto "du versuchst jedes Jahr was Neues zu machen", habe ich mich diesmal stark dem Meyer Görlitz Trioplan Objektiv gewidmet...

Ich will es gleich vorweg nehmen: auch wenn sich viele Geschichten um Touristenmassen auf Island ranken, allen voran massenhafte Touristen aus China, so muss ich doch sagen - Island war wieder klasse. Ja, man muss sich damit arrangieren, dass häufig im Restaurant die am meisten gesprochene Sprache chinesisch ist. Aber draußen in der Natur gibt es doch noch viele Stellen, wo man eine gewisse Privatsphäre genießen und wo man in aller Ruhe fotografieren kann. Wenn man dann noch mit einer wirklich super tollen Gruppe unterwegs ist und Glück mit dem Wetter hat, kann ich nur sagen: Island - gerne immer wieder....

Schon vor Jahren habe ich Bilder von den Krauskopfpelikanen gesehen, die mich sehr beeindruckt haben. Im Dezember / Januar 2018 / 2019 war es dann soweit – wir reisten zum Kerkini See in Griechenland. Griechenland im Winter – ist das eine gute Idee? Ja, es war die beste Idee, die ich in den letzten Jahren für diese dunklen Monate hatte.


Nach zwei wunderschönen Wochen mit meinen Gästen im Pantanal geht es in den Nordosten Brasiliens – nach Fortaleza. Meine Frau Silke erwartet mich dort. Sie war bereits zwei Wochen mit einer Freundin im Nordosten unterwegs und hat sich bereits gut erholt. Da sie aber weiß, dass mich Fotoreisen, auch wenn sie mir wirklich Spaß machen, sehr anstrengen, hat sie uns erst einmal zwei Tage Entspannung am Strand von Icarai verordnet. In einer sehr schönen, von einem Schweizer geführten Pousada, die am Rand des kleinen Ortes liegt, genießen wir das brasilianische Stranleben und lassen die Seele ein wenig baumeln.


Die Reise beginnt mit einer kleinen Herausforderung, der man sich in Südamerika immer wieder stellen muss: Vieles dauert lange und man braucht sehr, sehr viel Geduld.

So beginnt auch dieser Tripp. Statt um 11:10 Uhr landen die letzten Teilnehmer erst um 13:45 Uhr, einer davon noch ohne sein Gepäck.

Zunächst geht es in ein ganz in der Nähe gelegenes Restaurant, um sich den Bauch mit Rodizio (eine brasilianische „all you can eat“ Fleischvariante) zu füllen. Immer wieder kommen die Kellner zum Tisch, bis wirklich nichts mehr geht.

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Wie jedes Jahr ging es im Mai wieder nach Helgoland. Anders war aber dieses Jahr, dass ich zwei Workshops direkt hinter einander hatte. So reiste die eine Gruppe ab und die nächste kam. 9 Tage Basstölpel hat das für mich bedeutet und als Resümee kann ich nur sagen: „Ich will keinen einzigen Tag missen.“