Workshop "Faszination Schachbrettblumen"

Termin:

Sonntag, der 25. April 2020

Was kannst du lernen?

Wenn man an einer Wiese voller Schachbrettblumen steht, ist man zumeist ein bisschen enttäuscht. Ja, es sieht wunderschön aus, aber wie entstehen die tollen Bilder, die man auf den Seiten der Social Media, in Foren, auf den Internetseiten von Fotografen und bei anderen Gelegenheiten sehen kann? Genau das kannst du in diesem Workshop erlernen.

Folgende Themen werden in dem Workshop angesprochen und geübt:

  • Motivsuche - wie finde ich eine oder mehrere Blumen, die man gut fotografieren kann?
  • Bildgestaltung - worauf muss ich beim Bildaufbau achten? Häufig entscheiden wenige Zentimeter über ein gutes oder sehr gutes Bild.
  • kreative Fotografie - High Key-, Low Key- oder Defokusaufnahmen sind das Salz in der Suppe.
  • Hintergrundauswahl - neben der Motivwahl fällt auch der Wahl des Hintergrundes eine bedeutende Rolle zu, um spannende Bilder zu gestalten.
  • Bokeh, Unschärfekreise und Flares - welches Objektiv eignet sich am besten und worauf muss ich achten, damit sich mein Bild von anderen abhebt?
  • Objektivwahl - besser mit einem Makroobjektiv oder einem Weitwinkel? Oder sollte es doch lieber das Supertele-Objektiv sein?
  • Einsatz eines Blitzgerätes oder einer LED Taschenlampe - wie kann ich gezielt die Blüte ein wenig aufhellen?
  • Manuelle Kameraeinstellungen - die volle Kontrolle über die Kamera, um kreativ fotografieren zu können.
  • Ausführliche Bildbesprechung und Anregungen, die du gleich bei der Abendsession versuchen kannst umzusetzen.


Ablauf des Workshops:

Morgens vor dem Sonnenaufgang geht es los: Mit der Fotoausrüstung an einen der beiden Schachbrettblumenstandorte fahren, in der Regenhose auf dem Bauch auf der Wiese liegen und die Blumen im Gegenlicht fotografieren. Eine herrliche Stimmung umgibt die Szenerie, mit Glück befinden sich noch Eiskristalle auf den Pflanzen. Rehe, Hasen und Vögel schauen eventuell auch noch vorbei.

Sobald die Sonne zum Fotografieren zu hoch steht, geht es zum Frühstücken und Begutachten der Fotos. Der Tag wird genutzt, die Bilder zu bearbeiten und zu analysieren. Nach dem Mittag geht es dann weiter zum zweiten Standort. Sobald das Licht gut ist, wird die Kamera in Stellung gebracht und das Gelernte angewandt. Wenn es dunkel wird, endet der Workshop. Die letzten Fotos müssen dann von jedem allein bearbeitet werden. Eine gute Übung, um das Gelernte schnell anzuwenden und nicht wieder zu vergessen.