404 Tage, 50.300km, 7 Länder...

(Kommentare: 2)

Inzwischen sind wir seit über 2 Monaten wieder in Deutschland. Der Alltag hat uns wieder voll in seinen Fängen, wir laufen wieder in dem Hamsterrad. Als vor 3 Wochen unser Rockhopper unversehrt im Hamburger Hafen ankam, war die Reise dann auch wirklich komplett beendet. Was uns bleibt sind die Erinnerungen, die uns jeden Tag an diese grandiose Zeit zurück denken lassen. 

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Traumhafte Natur- und Körperlandschaften


Ja, da staunt ihr. Wir melden uns erst jetzt, weil so viel passiert ist, dass wir das Schreiben ganz vergessen haben.

Wir haben in den letzten zwei Wochen die gesamte Bandbreite von sonnig bis gewittrig erlebt, sowohl auf der Reise als auch mit Nachrichten aus Deutschland. Die schlechten Nachrichten zuerst: Mir wird wohl endgültig die Rückkehr zur Lehrerfortbildung verwehrt. Ich kämpfe zwar noch ein bisschen, aber eher um Abschied zu nehmen, als um wirklich dort noch einmal zu arbeiten. Uwes Kreditkarte wird gesperrt und darüber erfahren wir, dass er einen Schufaeintrag bekommen hat, der völlig ungerechtfertigt ist.

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Schwindel erregende Höhen und bezaubernde Strände

(Kommentare: 3)

Für die Fahrt zum NP Talampaya lassen wir uns Zeit. Die Umgebung von Córdoba ist sehr schön. Kleine Gebirgszüge sind von der Straße aus zu sehen. Wir fahren durch und halten nur, wenn wir gutes Internet haben. Nach intensiven Eindrücken brauchen wir offenbar immer ein wenig Zeit, bevor wir offen für Neues sind. Nach einer idyllischen Übernachtung in einem ausgetrockneten Flussbett mit Blick auf schöne, rote Felsen...

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Freunde, Städte, Anden und die IVECO Werkstatt

(Kommentare: 1)


Wir bleiben noch einen weiteren Tag am Meer und sind etwas antriebsarm. Die Tage in der Villa Baviera müssen erstmal verdaut werden. Ein langer Spaziergang an der Küste, wo die Wellen des Pazifiks kräftig schlagen und etliche Felsen dem Strand ein schönes Gesicht geben, motiviert Uwe ein paar Stunden lang zu fotografieren, während ich halbkrank im Auto rum liege und den Tag verdaddle.

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Zwischen Himmel und Hölle - Eindrücke vom Vulkan Villarrica und der "Colonia Dignidad"

Wir übernachten vor der Rangerstation des NP Villarrica. Der morgendliche Himmel erscheint klar, es steht dem Aufstieg nichts im Wege.  Wir sind rechtzeitig vor den ersten Touristenführern ‪um 7 Uhr am Büro. Es werden Notfallnummern ausgetauscht, unsere Genehmigung und unsere Ausrüstung gecheckt. Die Touriführer kommen ebenfalls und tragen sich und ihre Gruppen in ein Buch ein. Schnell fahren wir zum Parkplatz hoch und gehen zum Startpunkt des Lifts, der uns die ersten 400 Höhenmeter erspart. Uwe kämpft mit seiner Ehre, ich bin mir aber ganz sicher, dass ich den Lift nehmen möchte. 

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Rafting, Wandern und Relaxen

Auf dem Weg in Richtung Chile machen wir noch eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf einen hängenden Gletscher, den wir von der Straße aus entdecken. Es geht dabei durch dichten Märchenwald über einen schmalen, häufig matschigen Weg. Die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass wir trotz moderater Temperaturen und ebener Strecke schnell wie aus dem Wasser gezogen sind. 

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Vom Kopterfliegen, Campingplatzidylle und viel Regen

In den nächsten Tage halten wir uns rund um Puerto Bertrand am Rio Baker auf. An verschiedenen Stellen lassen wir den Kopter fliegen und alles klappt reibungslos. Dort, wo der Rio Baker mit dem Rio Neff zusammen fließt, treffen sich zwei verschiedene Farben, die sich vermischen und dabei schöne Muster ergeben. Der Rio Baker ist oberhalb des Zusammenflusses von einem tiefen Türkis und fließt über etliche Stromschnellen in mehr oder weniger hohen Schluchten dahin. 

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Wandern und immer wieder Staunen


Gegen Mittag des folgenden Tages geht es zurück zum Flughafen. Inzwischen ist wohl klar, dass die Tasche weiter nach Santiago geflogen ist. 2 Flüge warten wir geduldig ab - aber ohne Ergebnis. Erst die dritte Maschine um 18.40 Uhr bringt ein Ergebnis. Das Gepäck ist auf dem Laufband, aber keine gelbe Tasche ist zu sehen. Da beobachte ich, wie ein Mann mit der zuständigen Dame spricht und sie durch eine Tür hinaus schickt. Kurz darauf kommt sie mit seinem Rucksack, der auch verloren gegangen war, zurück. 

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Torres del Paine - a magic place

(Kommentare: 9)

Auf geht es in den Torres del Paine Nationalpark in Chile. Wir entschließen uns, eine Schotterstraße in Richtung Chile zu nehmen. Der Grenzübertritt klappt reibungslos. Ein besonderes Highlight bei der Einreise nach Chile ist die Lebensmittelkontrolle. Es ist verboten Fleisch, Obst und Gemüse einzuführen. 

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