Seit 9 Tagen sind wir nun an der Küste unterwegs und haben in dieser Zeit 6 Übernachtungsplätze gehabt. Wir sind also in kleineren Etappen gefahren und haben an verschiedenen Stellen halt gemacht. Insgesamt ist die Küste überall wunderschön, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise.

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Über Parnaiba fahren wir nach Camocim. Von dort soll es eine sehr schöne Dünenstrecke ins Naturschutzgebiet Jericoacoara geben. Leider müssen wir feststellen, dass schon die erste Fähre für unser Auto zu klein ist. Auf diese schöne Tour müssen wir also verzichten.

An der ersten Pousada auf der anderen Flussseite bekommen wir gleich Hilfe bei der Suche nach einer Tour in die Dünen und nach einem Stellplatz. Ein Pärchen aus Belem, er Holländer, sie Brasilianerin, helfen uns für den nächsten Tag eine Tagestour mit einem guten Guide auf einem Quad zu vereinbaren. 

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Nun habe ich es endlich geschafft, ein Video von den wunderschönen, weißen Sanddünen und den blauen Lagunen von Lencois Maranhenses zusammen zu schneiden. Im äußersten Nordosten Brasiliens gelegen gibt es auf 3 Grad südlicher Breite eine 170km lange und bis zu 50km Breite Dünenlandschaft wie ich sie noch nie zuvor gesehen habe. Ich denke es ist ein Ort, der in dieser Form einmalig ist.

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Alter do Chào liegt am Fluss Tapajos, der wegen seines klaren Wassers berühmt ist. Darin unterscheidet er sich insbesondere vom Amazonas, der stets braun und undurchsichtig ist. Der kleine Ort ist sehr geschäftig und hat einen richtigen Dorfplatz mit hohen Bäumen und kleinen Grünanlagen mit Bänken als Mittelpunkt. Drumherum sind Geschäfte und Restaurants. Das Internet ist hier offen und für jeden zu nutzen. Das führt dazu, dass es immer extrem langsam läuft. 

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Auf geht es in die  viel gelobte Gegend um Nobres, die eigentlich gar nicht dort liegt, sondern 60 km weit davon entfernt. Aber alle um Mike Bueno herum und auch die Menschen in Bom Jardim selbst sprechen so von diesem Gebiet, das touristisch  noch nicht so ganz perfekt erschlossen ist. Wir haben von Ernane wieder einen Namen mitbekommen. Es handelt sich um einen Guide, der einfach super sein soll und mit dem Ernane in unserer Gegenwart telefoniert. Wir sind also frohgemut und sicher, dass wir wieder wunderschöne Plätze finden werden.

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Vor Beginn der Transpantaneira wird die Asphaltstraße zur Dirtroad. Roter, sandiger Belag und viele kuriose Brücken erwarten uns. Beim Luftablassen entdecken wir den im letzten Blogeintrag beschrieben Wasserschaden. Inzwischen ist alles wieder getrocknet ;-).

Die erste Pousada, die wir anfahren, ist die Pousada Rio Claro, eine schöne Anlage, die uns mit Pool und schönen Zimmern zum Verweilen einlädt. Wir dürfen dort stehen und buchen in unserem Frust sofort eine Bootstour und das Dinner. 

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Ins Südpantanal führt eine Straße, die zwar gut fahrbar, aber nicht asphaltiert ist. Links und rechts sieht man viele Büsche, Bäume und Wasserflächen, die von vielen verschiedenen Vogelarten bevölkert werden. Wir fahren gegen Abend dort hinein und werden schnell mit der Dunkelheit konfrontiert. Unsere Suche nach einem Schlafplatz endet auf dem Parkplatz des Hotels Araras Azul. Dort fühlen wir uns sicher,  obwohl alles ein wenig herunter gekommen wirkt, haben eine Dusche und schlafen begleitet vom Geräusch des öffentlichen Kühlschrankes ungestört. 

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Nach einer sehr langen Fahrt in die Gegend von Bonito, 800 km in 13 Stunden, kommen wir im Dunkeln in der Nähe von Jardim an und fahren auf den sehr, sehr schönen Campingplatz Seo Assis, auf dem wir allerdings die einzigen Gäste sind. Es gibt hier eine wunderschöne Badestelle, die idyllisch im Wald gelegen und von tropischer Vegetation umgeben ist. Viele Fische schwimmen im recht klaren Wasser. Für gute Unterwasseraufnahmen reicht es aber leider nicht. Netterweise lassen sie einen beim Schwimmen in Ruhe, so dass man keine Angst haben muss,  angeknabbert zu werden.