Vietnam – ein Land, das einen in seinen Bann zieht

Als ich 2025 auf einer 5-wöchigen Scoutingtour mit Silke in Vietnam war, wusste ich sofort, dass dieses Land fotografisch unglaublich viel zu bieten hat. Es stand völlig außer Frage, dass ich eine Fotoreise nach Vietnam neu mit ins Programm aufnehmen wollte. Gesagt getan – nur 1 Jahr später fand die erste Reise dorthin statt und es war einfach unglaublich schön. Aber erst einmal der Reihe nach…

Ich bin eine Woche vor dem Reisebeginn angereist, da ich noch ein paar Orte scouten wollte. So standen die für mich schönsten Affen, die ich je gesehen habe, auf dem Programm: Der Rotschenklige Kleideraffe – was für ein Name! Eine Flugstunde von Hanoi entfernt liegt Da Nang, was der Ausgangspunkt für die Affensuche war und wo ich mich mit meinem Guide getroffen habe. Per Motorrad ging es dann mehrmals in den in der Nähe gelegenen Nationalpark auf die Suche nach den Affen. Es war wirklich nicht leicht, oder besser ausgedrückt, man braucht schon ein wenig Glück… Ich hatte so mittelmäßiges Glück, denke aber, dass es noch deutlich besser geht. Da muss ich wohl noch einmal hin. Bevor es zurück nach Hanoi ging, stand noch das Shooting einer Tänzerin in den Straßen von Hoi An auf dem Programm. Ich wollte so ein Shooting unbedingt ausprobieren, da ich es noch mit in die Tour integrieren wollte. Es war wirklich super mit einer professionellen Tänzerin zusammen zu arbeiten und Hoi An hat die entsprechende Kulisse dafür geboten.

Zurück in Hanoi stand noch ein Testshooting mit einem professionellen Model im Literaturtempel auf dem Programm. So schön, dass ich es auch noch zusätzlich in die Tour mit eingebaut habe. Nach zwei Entspannungstagen war es dann so weit. Alle Teilnehmer waren da und die Tour konnte starten.

Bevor wir uns auf den Weg zu den ersten Shootings rund um Hanoi aufgemachten, mussten wir unbedingt das rege Treiben an dem mitten im Zentrum gelegenen See anschauen. Es ist so schön zu beobachten, wie die Vietnamesen, ob jung oder alt, in kleinen Gruppen oder einzeln Sport treiben. Die weltberühmte Trainstreet sollte man auch gesehen haben. Hanoi ist einfach eine besondere Stadt, in der es sich immer wieder lohnt, ein paar Tage zu bleiben. In ihrem Einzugsbereich gibt es etliche kleine Manufakturen, die wir besucht und fotografiert haben.

Am nächsten Tag ging es dann los nach Mu Cang Chai, um die eindrucksvollen Reisterrassen Vietnams zu fotografieren. Unsere Unterkunft war ein unglaublich schönes Hotel, in dem man sich so richtig wohl fühlen konnte. Auch wenn es viel geregnet hat, so hatten wir doch unglaublich viel Glück mit dem Wetter, so dass wir bis auf eine Ausnahme immer fotografieren konnten. Auf kleinen Motorrädern ging es hinauf auf die Berge mitten hinein in die Reisfelder. An allen Stellen hatten wir auch ein paar Models, die sich bereitwillig fotografieren ließen und uns so zu unvergesslichen Fotos verholfen haben. Ob lediglich mit der Kamera, mit Blitz oder Drohne - einfach klasse!

Der nächste Stopp war in einem einfachen Homestay ein paar Stunden südlich von Mu Cang Chai, aber dafür mitten in den Teahills. Eine völlig andere Landschaft, die wir hier fotografieren konnten und wo wir nach der Luxusunterkunft ein einfaches, aber sehr leckeres vietnamesisches Essen genießen konnten.

Da die Strecke bis zu dem Wasserfall an der chinesischen Grenze sehr weit ist, blieben wir eine weitere Nacht in Hanoi. Und das war der Moment für das Shooting eines professionellen Models im Literaturtempel in Hanoi. Nach einer sehr kurzen Nacht ging es noch vor Sonnenaufgang um 4.15h zum Blumenmarkt, wo wir eine Frau mit einem Blumenfahrrad fotografieren konnten. Leider ist das alles nicht mehr so einfach, da es den Frauen verboten ist, mit ihren Fahrrädern in die Stadt zu fahren. Man möchte eine moderne Stadt sein und da gehören fliegende Händler nun nicht mehr dazu… Wir haben es dennoch geschafft und waren am Ende sehr happy.

Nach vielen Stunden Fahrt kamen wir im Norden Vietnams an. Unser erstes Ziel war ein kleines Homestay oben auf dem Berg. Einfach, aber superschön! Als am nächsten Morgen der Nebel aus dem Tal aufstieg und unser Model mit Pferd wunderschön auf dem Bergkamm posierte, konnte man nur sagen „Mission completed“ – besser geht es nicht.
Der Norden Vietnams an der Grenze zu China bietet neben dem unglaublichen Ban Gioc Wasserfall auch viele andere Möglichkeiten, um tolle Fotos zu machen. Dass unser Guide es aber geschafft hat, für uns eine Drohnengenehmigung zu bekommen, so dass wir dort mit der Drohne fliegen konnten (um den besten Blickwinkel zu haben, muss man über chinesisches Territorium fliegen), war einfach genial. Nach 3 vollen Tagen ging es zurück nach Hanoi und von dort direkt per Flieger nach Hue.

2 Nächte blieben wir in einem tollen Hotel in Hue mit einem wunderschönen Pool. Obwohl wir am Abend zuvor spät angekommen waren, ging es am nächsten Morgen gleich los zu einem Shooting mit einem Model in einem traditionellen Gewand im Kaiserpalast. Als wir im Hotel losfuhren, regnete es in Strömen, aber wir hatten wieder einmal Glück. Kaum hatten wir die Taschen aus den Rucksäcken genommen, hörte es auf. Modelshooting, Candle release, Fischernetze, die ins Wasser geworfen werden, eine Papierblumenfabrik und ein Fischer in einem Mangrovenwald – Langeweile kam bei diesem Programm definitiv nicht auf.

Natürlich darf auf einer Reise nach Vietnam Hoi An nicht fehlen. Hoi An besticht durch seine historische Architektur, die ockergelben Hausfassaden, die vielen kleinen Manufakturen und eine ganz besondere, ja fast magische Atmosphäre am Abend. Auch hier gab es wieder so viele Fotolocations, dass wir gut beschäftigt waren. Ein Highlight war eine anmutige Ballett Tänzerin, die wir in der historischen Altstadt fotografierten. Aber auch die blauen Fischernetze und der traditionelle Fischmarkt am Meer durften natürlich nicht fehlen. Wir alle wären gerne noch einen Tag länger geblieben, aber Saigon wartete und die Reise neigte sich so langsam dem Ende entgegen.

Ein letzter Flug nach Saigon, wo wir wieder eine sehr edle Unterkunft hatten, und schon brachen die letzten zwei Nächte der Reise an. Um 3.00 Uhr früh ging es dann raus vor die Tore Saigons, wo wir Wasserlilien erntende Frauen fotografieren wollen. Ein Ort, an dem absolute Traumbilder entstehen können. Das Licht war hervorragend und sowohl mit der Drohne als auch mit der Kamera entstanden tolle Aufnahmen. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kurzen Stopp in einer Töpferei und schon war der letzte Abend angebrochen. In einem schönen Restaurant ließen wir bei vietnamesischen Essen die Reise noch einmal Revue passieren, nicht ohne noch ein paar superleckere Cocktails auf der Rooftop-Bar inhaliert zu haben. Am nächsten Morgen hieß es ein letztes Mal früh aufstehen. Wir hatten eine Genehmigung, um mit den Drohnen bei Sonnenaufgang über Saigon fliegen zu können. In welcher Metropole dieser Welt ist das noch möglich? Das Licht war gut (nicht super), aber es entstanden sehr schöne Aufnahmen. Zurück ins Hotel, frühstücken und ab in den Flieger. So ging eine superschöne Reise mit tollen Teilnehmern wieder einmal viel zu schnell vorüber, aber alle haben faszinierende Bilder machen können, die sie zufrieden und ein klein wenig stolz mit nach Hause genommen haben.

Ich selbst bin noch für 4 Tage auf die vietnamesische Insel Con Dao geflogen. Eigentlich wollte ich dort tauchen, aber die Sicht unter Wasser war so schlecht, dass ich lediglich 2 Tauchgänge gemacht habe. So habe ich die Zeit zum Entspannen in einer wunderschönen Unterkunft genossen und konnte mich in aller Ruhe seelisch auf den 35 Stunden Flug über Hongkong und Sydney nach Santiago de Chile vorbereiten.

Eines steht in jedem Fall fest – ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächsten Reisen nach Vietnam 2028.

Hier findest du meine Vietnam Galerie 😊.


Einige Stimmen von Teilnehmern meiner Fotoreise nach Vietnam in 2026:

Eine faszinierende Reise, die weit über Fotografie hinausging

Die Vietnam-Fotoreise mit Uwe Hasubek war meine erste Fotoreise dieser Art – und gleichzeitig meine erste Reise mit Uwe. Seine Bilder kannte und bewunderte ich allerdings schon lange. Auf der Suche nach einer besonderen Fotoreise bin ich auf seine Vietnam-Aufnahmen gestoßen und war sofort fasziniert. Obwohl ich selbst leidenschaftliche Landschaftsfotografin bin, haben mich insbesondere seine Aufnahmen von Menschen auf eine ganz besondere Weise angesprochen. Sie hatten etwas Magisches.

Die Kombination aus den beeindruckenden Landschaften Vietnams und Uwes außergewöhnlichen Concept Shootings hat mich schließlich überzeugt. Für mich war die Reise eine wunderbare Gelegenheit, meine fotografische Komfortzone zu verlassen, mich auf etwas völlig Neues einzulassen und mich fotografisch weiterzuentwickeln. Und ganz nebenbei habe ich mich dank Uwes Unterstützung auch endlich getraut, meine Drohne intensiver einzusetzen.

Was Uwe auszeichnet, ist für mich die Verbindung aus fotografischer Perfektion, großer Leidenschaft und einer unglaublich sorgfältigen Organisation. Er überlässt nichts dem Zufall und hat immer das Ziel, für seine Teilnehmer das Optimum herauszuholen – angefangen bei der Auswahl der Locations und Motive über die Models und die perfekten Lichtbedingungen bis hin zu den vielen kleinen Details, die eine solche Reise zu einem besonderen Erlebnis machen.

Dabei merkt man schnell, dass es Uwe nicht nur darum geht, selbst großartige Bilder zu machen. Er gibt sein Wissen mit großer Begeisterung weiter, hilft, unterstützt und motiviert – und schafft es immer wieder, einen dazu zu bringen, fotografisch über sich selbst hinauszuwachsen. Ich habe unglaublich viel gelernt und mich an Dinge herangewagt, die ich mir vor der Reise wahrscheinlich nicht zugetraut hätte.

Auch organisatorisch war die Reise perfekt abgestimmt. Unterstützt wurde Uwe dabei von seinem lokalen Guide, der selbst ein hervorragender Fotograf und Drohnenpilot ist und uns mit unglaublicher Hilfsbereitschaft begleitet hat. Von den sorgsam ausgewählten Unterkünften bis zu den Restaurants am Abend war alles durchdacht. Manche Unterkünfte waren bewusst einfacher, weil sie dafür unmittelbar am Geschehen lagen – andere, etwa mitten in den Reisfeldern oder in Hanoi, Hue, Hoi An und Saigon, waren traumhaft schön. Jede hatte ihren ganz eigenen Charakter und war auf ihre Weise perfekt ausgewählt.

Was mich neben der Schönheit und Vielfalt Vietnams aber am meisten beeindruckt hat, war Uwes eigene Begeisterung. Seine Liebe zu dem, was er tut, und seine Neugier auf Menschen, Orte und Fotografie sind unglaublich ansteckend. Egal, ob früh morgens beim Fotografieren, bei einem Concept Shooting, unterwegs zu einer neuen Location oder abends beim gemeinsamen Essen – es war immer spannend und abwechslungsreich. Manchmal anstrengend, durchaus, aber immer mit viel Spaß verbunden.

Diese Reise hat mir nicht nur unzählige besondere Bilder und neue fotografische Erfahrungen geschenkt, sondern auch viele unvergessliche Eindrücke und Begegnungen. Dazu kam eine großartige Gruppe, mit der wir unglaublich viel gelacht und erlebt haben.

Ich bin sehr froh, dass ich mich auf diese Reise eingelassen habe – und ganz besonders froh, dass ich sie mit Uwe gemacht habe. Vietnam hat mich tief beeindruckt, fotografisch habe ich viel Neues ausprobiert und gelernt, und die gemeinsamen Erlebnisse werden mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Alexandra H.


Perfekt organisierte Fotoreise mit unvergesslichen Motiven

Das war bereits meine dritte Reise mit Uwe – und bestimmt nicht die letzte. Uwe ist ein Perfektionist, was die Planung und das Fotografieren angeht. Sollte unterwegs mal etwas nicht wie geplant klappen, organisiert er flexibel um, sodass man fotografisch trotzdem voll auf seine Kosten kommt.

Die Fotomotive auf der Vietnam-Reise waren außergewöhnlich vielseitig: Die Bandbreite reichte von jungen Models bis hin zu älteren, vom Leben gezeichneten Menschen mit sehr interessanten Gesichtern. Sehr gelohnt hat es sich auch, eine Drohne mitzunehmen: Dank der entsprechenden Bewilligungen durften wir an Orten fliegen, an denen das sonst nicht möglich ist.

Uwe gibt sein Fachwissen gerne weiter und fordert einen dazu auf, sich fotografisch weiterzuentwickeln. Auch die Rahmenbedingungen haben gepasst: Die Unterkünfte waren sehr gut gewählt – von charmanten Hotels in den Bergen bis hin zu tollen 5-Sterne-Hotels. Das Essen in Vietnam war durchweg sehr gut. Ein besonderer Dank geht an unseren lokalen Guide, der sehr sympathisch war und mich beim Fotografieren und Drohnenfliegen immer wieder unterstützt hat.

Insgesamt eine rundum gelungene Reise mit vielen aussergewöhnlichen Fotos, die ich sehr empfehlen kann.

Tommy N.


Ich war vor 6 Jahren zum 1.Mal in Vietnam. Ich reiste dorthin mit vielen tollen Bildern im Kopf, die ich fotografieren wollte. Mich hat Vietnam fasziniert, aber die Bilder, die ich heim gebracht habe, waren eine Enttäuschung.

Als Uwe die Reise nach Vietnam ausschrieb, spürte ich sofort, darauf habe ich gewartet, da will ich mit.

Nun ist die Reise schon wieder vorbei und ich habe die Bilder nicht nur in meinem Kopf, sondern auch auf meinem Rechner!!! Und das dank der sehr umsichtigen und detaillierten Planung von Uwe. Die vielen Shootings waren zum Teil herausfordernd und schweißtreibend, aber dank Uwes individueller Unterstützung hat es sich sehr gelohnt. Die Freude an meinen Bildern ist groß.

Natürlich hat auch das Drumherum wie immer sehr gut gepasst. Die Hotelauswahl von einfach bis exzellent war einfach klasse und die Gruppengröße mit nur 5 Personen hat zum Erfolg der Reise beigetragen.

Darum, wieder einmal, ein herzliches Dankeschön an dich Uwe.

Madeleine K.

 

 

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