Wandern und immer wieder Staunen

187. - 202. Reisetag (18.01. - 02.02.2016)

Gegen Mittag des folgenden Tages geht es zurück zum Flughafen. Inzwischen ist wohl klar, dass die Tasche weiter nach Santiago geflogen ist. 2 Flüge warten wir geduldig ab - aber ohne Ergebnis. Erst die dritte Maschine um 18.40 Uhr bringt ein Ergebnis. Das Gepäck ist auf dem Laufband, aber keine gelbe Tasche ist zu sehen. Da beobachte ich, wie ein Mann mit der zuständigen Dame spricht und sie durch eine Tür hinaus schickt. Kurz darauf kommt sie mit seinem Rucksack, der auch verloren gegangen war, zurück. Nun ist Uwe nicht mehr zu halten. Er stürmt durch die Absperrung auf die Lady zu und sie geht ein zweites Mal hinaus. Diesmal haben wir Erfolg und sie kommt tatsächlich mit der Tasche zurück. Am Schalter, an dem Jan steht, erklären sie ihm gerade, dass die Tasche leider wieder nicht dabei ist und geben ihm umgerechnet 50€ für die Zeit ohne Gepäck. Erleichtert ziehen wir ab und freuen uns, dass wir die Kamera jetzt vollständig haben.

Endlich können wir Punta Arenas verlassen und machen uns auf in den Torres del Paine. Hier will Uwe  mit ziehenden Wolken und schönen Berggipfeln und Gletschern gern Timelaps machen. Wir stehen an denselben Plätzen wie beim ersten Besuch nur in umgekehrter Reihenfolge. Das Wetter ist traumhaft. Kaum Wind, die Sonne scheint und es ist angenehm warm. Leider, leider gibt es fast keine Wolken! So probiert Uwe sich zwar mit der Technik der Timelaps aus, aber die Bilder sind halt nur halb so schön, wie er es sich vorgestellt hat. Da unsere Heizung leider wieder tropft, leihen wir uns von Andreas und Anke, die mit einem MAN unterwegs sind, Schlauchschellen und beschließen die Heizung erneut auszubauen, um dann die Heizung auf die „harte“ Tour zu reparieren. Der Schrank ist schon halb ausgebaut, da fällt Uwe auf, dass das Auto gar nicht mehr tropft. Wie kommt das? Bis vor 1 Stunde sah es so aus, als ob wir an einer erneuten Reparatur nicht vorbei kommen würden.

Wir entscheiden uns, den Ausbau sein zu lassen und zu hoffen, dass jetzt alles okay ist. ( Am 3.2. ist noch alles gut!) Wir bleiben 4 Nächte im Park, wobei wir die letzte wieder am Lago Azul verbringen. Dort gibt es einen neuen Ranger, der kompromisslos darauf besteht, dass man nur eine Nacht bleiben darf. Der Platz ist nicht sehr voll und wir würden gern länger bleiben, aber leider lässt der junge Mann nicht mit sich reden. Aus irgendeinem Grund will die Parkverwaltung angeblich nicht, dass der Platz so voll wird. Victor, der Bewirtschafter der Hütte, findet das auch wenig charmant, da so natürlich sein Einkommen geschmälert wird. Etwas genervt fahren wir gegen Abend ab und überqueren noch die Grenze nach Argentinien. Bei Tapi Aike halten wir an der Tankstelle und sehen, selbst unter Regenwolken stehend, wir sich über dem Torres del Paine der schönste angestrahlte Himmel ausbreitet. Das ist wirklich Pech!


Weiter geht es nach El Calafate zum Einkaufen, das anders als im November voll mit Touristen ist. Da wir uns auskennen, finden wir uns schnell zurecht. Beim Tanken haben wir erst kein Glück, denn der Eurodiesel ist alle. Erst bei der nächsten Tankstelle können wir unsere Vorräte wieder auffüllen. In Chile ist Diesel zwar um gut ein Drittel billiger, aber zur Sicherheit wollen wir trotzdem alles voll haben. Schnell verlassen wir den Ort und fahren weiter in Richtung Fitz Roy. Kurz vor El Chalten halten wir an einer Stelle, an der ein kleiner Pfad zum Fluss führt. Von dort aus hat man einen traumhaften Ausblick auf die Gipfel vom Fitz Roy und vom Torre. Bei strahlendem Sonnenschein liegen sie vor uns. Ein überwältigender Anblick, der durch den sich durch eine Schlucht schlängelnden Fluss als Vordergrund  noch schöner wird. An dieser Stelle bleiben wir einfach über Nacht stehen, weil es bei Sonnenaufgang noch eindrucksvoller sein wird.

Leider wird das Wetter schlechter, Wind kommt auf, die Gipfel verschwinden hinter Wolken und Wanderungen in die Berge sind nicht reizvoll. So haben wir viel Zeit den Ort zu erkunden. Auf dem Campingplatz entdecken wir Andre und Judith mit ihrer kleinen Tochter Marietta wieder, die wir bereits auf Feuerland getroffen haben . 

Am nächsten Tag wandern wir nachmittags trotz des recht schlechten Wetters zur Laguna Torre hoch. Bei Regen und heftigen Böen mühen wir uns 2 Stunden lang bergauf. Auf dem Weg treffen wir 4 verschiedene Gruppen von Mitreisenden, die wir inzwischen kennen gelernt haben. Das ist schon fast mehr als ich zuhause treffe, wenn ich in Bergedorf durch die Fußgängerzone gehe. Der sehr geschützt liegende Campingplatz ist wenig besucht, ganz anders als der Platz kurz vor dem Mirador im Torres del Paine. Schnell unterhalten wir uns mit Wanderern, die aus Lübeck kommen und gerade ihren 5-wöchigen Urlaub begonnen haben. So haben wir einen netten Abend, bevor wir morgens gegen 5:30 Uhr zur Lagune hochgehen und einen wundervollen Blick auf den Torre bei fast Vollmond haben. Der Gipfel liegt zwar in den Wolken aber trotzdem ist der Ausblick grandios. Eisberge schwimmen auf der Lagune und wir sind fast allein hier oben. Es lohnt sich einfach immer wieder so früh aufzustehen.

Zurück geht es recht schnell und wir beschließen am selben Nachmittag die Wanderung zur Laguna de los Tres zu machen. Dort werden wir Carina und Frank aus Lübeck wieder treffen, die oben rum dorthin wandern. Der Abend im Camp ist unbeschreiblich. Der Ausblick auf das Massiv um den Fitz Roy herum haut uns um. Dann kommen noch wunderschöne Wolkenformationen dazu, die Uwe mit Hilfe der hoch geschleppten Fotoausrüstung festhält. Da ich zum Tragen zu faul bin, mache ich nur Handyaufnahmen. Zum morgendlichen Aufstieg schreibt Uwe auf Facebook:

"4.00 Uhr - der Wecker klingelt. Ein Blick aus dem Zelt, der Himmel ist klar. Auf geht es. Knapp 500 Höhenmeter liegen bis zu Laguna de los Tees vor uns. Steil stolpern wir im im Mondlicht und im Schein unserer Stirnlampen den steilen, felsigen Aufstieg hinauf. Daunenjacke aus, Fleece aus - ich laufe im T-Shirt. Mir ist heiß! Windstille :-). Silke ist inzwischen weit hinter mir. Und dann - Schaka!!! Nach 47 Minuten habe ich die die knapp 500 Höhenmeter bewältigt und stehe etwas oberhalb der Laguna de los Tees auf der Endmoräne. Ich bin überwältigt - was für ein Anblick! Komplett wolkenfrei zeigen sich die steilen Bergspitzen um den Fitz Roy, bestrahlt vom Vollmond unter funkelnden Sternen. Ich glaube, dass ich noch nie so etwas Überwältigendes gesehen habe. 1600m ragt die Flanke des Fitz Roy nahezu senkrecht vor mir in den Himmel. 1 Stunde später geht die Sonne auf und lässt den Fitz Roy erstrahlen….“


Nach dem Abstieg, der lang und eigentlich angenehm ist, sind wir wohltuend geschafft. Den Kaffee mit Frank und Carina genießen wir im Auto und fahren die beiden noch zum Beginn ihrer nächsten Wanderstrecke. So sparen sie ein Stück, das nur auf der Straße langginge, denn der eigentliche Wanderweg ist gesperrt worden.

Wir bleiben noch 2 Nächte in El Chalten, da wir auf einen schönen Sonnenaufgang am Fluss hoffen. Und wirklich, kurz bevor wir abfahren wollen, gelingt es wirklich, dort gute Bilder zu machen. Die 6 Tage am Fitz Roy sind wirklich sehr eindrücklich - so sagen es die Schweizer, oder?

Unsere Reise bewegt sich ja auf Uwes Erinnerungen von vor 22 Jahren, als er schon einmal mit seinem Hanomag und seiner Exfrau hier war. Manchmal schlägt das ganz besonders zu. Deshalb fahren wir an den Lago Cardiel, wo Uwe damals innerhalb von 30 Minuten 6 Lachse geangelt hat. Die Landschaft auf dem Weg dorthin ist absolut patagonisch. Ewige Weiten, in denen harte Grasbüschel und Dornengestrüpp wachsen, sowie Hügel, frei von Tieren, da alles trocken und wenig appetitanregend ist. Irgendwo biegt man ab und sieht einen riesigen türkisfarbenen See vor sich, der über eine Sandstraße zu erreichen ist. Ein einziges Haus ist zu sehen, ansonsten ist alles leer. Allerdings stehen direkt am See mehrere chilenische Autos und einige Familien halten sich hier auf. Die Männer stehen bis zum Bauchnabel im Wasser und angeln. Ihre Ergebnisse sind allerdings sehr mager. Ein bis drei kleine Lachse befinden sich nach stundenlangem Einsatz in ihren Eimern. Uwes Motivation folgt den Fischen. Die Angel bleibt im Fach, wir grillen lieber Lomo. Als Uwe den Grill aufbauen will, irritiert ihn ein Geräusch. Er guckt hoch und bemerkt, dass das rechte Hinterrad langsam aber stetig im Kies versinkt. Von innen fühlt sich das auch recht befremdlich an, wenn das Auto plötzlich immer schräger steht. Ich packe schnell alle Sachen ein und Uwe setzt sich ans Steuer, um das Fahrzeug aus dem Kies zu bekommen. Aber auf unseren Daily ist Verlass. Zwar muss Uwe das Untersetzungsgetriebe und die Differentialsperren einschalten, aber dann gräbt sich das Auto wieder auf festen Boden und wir können in Ruhe grillen und später auch schlafen.

Ganz in Ruhe fahren wir am nächsten Morgen los. Nun sind wir wieder auf der berühmten Ruta 40, die hier wirklich noch ein wenig Abenteuercharakter hat. Schotter als Untergrund und Steppe, soweit das Auge blicken kann. Kaum ein Auto kommt uns entgegen. Nach einer halben Stunde erkennen wir am Straßenrand ein liegen gebliebenes Auto. Will uns da einer überfallen? Nein, neben dem Auto, dessen Kühler ausgebaut am Straßenrand liegt, steht ein Zelt mit 2 Kindern, die Eltern sitzen im Auto. Sie mussten hier die Nacht verbringen, da kein Auto vorbei gekommen ist. Schnell ist klar, dass wir sie bis zur nächsten Asphaltstraße schleppen werden. Flink ist alles eingeräumt, die Frau fährt hinten bei uns mit, und ab geht es, 27 Kilometer in Richtung Norden. Dort haben sie viel größere Chancen in den noch einmal 67 km weit weg liegenden Ort geschleppt zu werden, in dem es mit Sicherheit eine Werkstatt gibt. 2 Tage später begegnen wir Ihnen tatsächlich in ihrem reparierten Auto und sie hupen uns zu.

In der Nähe der Cueva de las Manos verändert sich die Landschaft. Es wird hügelig, dann bergig und man erkennt hinter den Felsen ein Flusstal, in dem es grünt, sogar Bäume wachsen und ein Flüsschen sprudelt. Das Visitorcenter ist neu und hat einen großen Parkplatz, der mit Autos voll steht. Wir ergattern noch einen Parkplatz und eine Gruppe von chilenischen jungen Erwachsenen stürmt auf uns zu. Sie sprudeln über mit Fragen und Ideen. Lebhaft und sympathisch nehmen sie uns in Empfang, taufen das Auto mit "Moby Dick" und können gar nicht genug Infos über unsere Fahrt und unsere Fotos bekommen. André und Judith sind auch hier und zeigen uns einen wunderschönen Stellplatz oberhalb des Visitorcenters, an dem wir die nächste Nacht verbringen. Der Ausblick auf die Schlucht ist von hier ebenfalls überwältigend. Am nächsten Morgen besuchen wir mit nur 6 weiteren Touristen die Überhänge mit den 9000 Jahre alten Zeichnungen. Meistens handelt es sich um Hände, Guanacos und einzelne Menschen. Es wurden verschiedene Techniken benutzt, um die Bilder herzustellen. Da das Klima sehr trocken war und die Überhänge der Felsen so gut wie nie von der Sonne beschienen wurden, sind die Kunstwerke noch so gut erhalten. Im Anschluss daran lässt Uwe vor dem Visitorcenter seinen Kopter mit der neuen Kamera starten, was die anreisenden Touristen hoch spannend finden. Wir sind schon ziemlich aufgeregt, da es das erste Mal seit der Notlandung auf den Falklandinseln ist. Aber alles geht gut und wir erhalten schöne Aufnahmen von der Schlucht. In der Nähe unseres Stellplatzes lassen wir ihn noch mal starten und alles geht gut. Welch eine Erleichterung!

 


Uns zieht es weiter in Richtung Chile. Von der Cueva de los Manos aus nehmen wir die nur 10 km lange Schotterstraße, die ins Flusstal hinab führt. Ganz schön steil geht es runter und auf der anderen Seite wieder hoch. Aber es ist wieder wunderschön und lohnt sich in jedem Fall. Wenn man möchte, kann man im Flusstal sicher ruhig und in schöner Landschaft übernachten. Wir wollen aber weiter. Um die Straße zum Paso Roballos zu bekommen, müssen wir südwärts fahren. Unser GPS zeigt den Abzweig an, aber da ist eine alte gesperrte Fährte zu sehen, die Straße selbst leider nicht. Wir fahren etliche Kilometer weiter bis Bajo Caracoles und fragen. Das Ergebnis: 15 km zurück. Tatsächlich finden wir die Straße dort. Wo war sie, als wir vor einer halben Stunde hier waren?

Lange zieht sich die Schotterstraße zum Paso hin. Wunderschöne Aussichten auf die schneebedeckten Gipfel, türkisblauer Lago Ghio und gegen Ende eine maigrüne Oase mit einem Flüsschen, das zu unserer Überraschung sogar so warm ist, dass Uwe darin badet. Direkt vor dem Paso breitet sich eine grüne, feuchte Landschaft aus, in der es Gänse, Enten und Schwäne zu bewundern gibt. Wenn es nicht schon so spät wäre, würden wir hier bestimmt lange verweilen. Am Paso Roballos werden wir von 2 freundlichen Argentiniern abgefertigt. Der eine durchsucht das Auto sehr gründlich und erzählt, was die Chilenen alles einkassieren werden. Wir sehen dem Ganzen gelassen entgegen und verschenken nichts im Voraus. Und richtig, an der chilenischen Grenze erzählt Uwe seine Geschichte von vor 22 Jahren mehrfach, so dass der Grenzer, der das Auto kontrolliert nicht mal den Kühlschrank aufmacht. Der ist allerdings auch leer und taut gerade ab. Unsere Marmelade und unser Dulce con Leche bleiben uns jedoch erhalten.

Wir fahren jetzt durch das Chacabucotal und checken die Übernachtungsplätze, die von der IOverlander App angegeben werden. Der noch im Bau befindliche Campingplatz beeindruckt uns durch seine Qualität, schreckt uns aber ab, weil wir auf einem Parkplatz weit weg von den Anlagen stehen müssten. Wir entscheiden uns für einen Platz abseits der Straße mit einer Aussicht auf schöne Gipfel und viele Guanacos. Schnell wird gekocht und geschlafen.


Den nächsten Tag verbringen wir in Cochrane, einem kleinen Städchen mit Infrastruktur. Da ich unbedingt mit meinen Töchtern skypen möchte, halten wir am Dorfplatz und klönen, was das Zeug hält. Der Bremach, der sich gegenüber in den Schatten gestellt hat, wird dann erforscht. Wir verstehen uns sofort mit Jeannine und Oliver aus der Schweiz, so dass es bald klar ist, dass wir den Abend gemeinsam verbringen wollen. Nach einem Einkauf im Dorf treffen wir uns im Parc Nacional Tamango. Auch hier ist es für Wohnmobile nicht vorgesehen auf dem Zeltplatz zu stehen. Der Parkplatz ist aber für unsere beiden großen Autos zu klein, so dass wir dann zwischen dem See und dem Zugang für die Zelter stehen dürfen. Hier ist es leider staubig und immer, wenn ein Auto kommt, bleibt einem die Luft weg. Wir stellen unsere Tische und Stühle unter einen Baum und klönen den ganzen Nachmittag und Abend. Seit langem klettert das Thermometer mal wieder über die 30° Grad. Am nächsten Morgen reicht es uns immer noch nicht, so dass wir gemeinsam eine schöne kleine Wanderung am See entlang machen und dort eine ausgiebige Pause einlegen. Erst am späten Nachmittag trennen sich unsere Wege. Wir fahren nur ein kleines Stück aus Cochrane heraus und übernachten am Fähranleger, während die anderen sich gen Süden aufmachen.

Am Morgen fahren wir dann in den Parque Nacional Patagonia, den Kris McDivitt, die Ehefrau vom im Dezember verstorbenen Douglas Tompkins, 2004 als Schafsfarm erwarb. Mit viel Mühe und Einsatz hat das Paar das Gelände in einen Park umbauen lassen. Dazu mussten viele Kilometer Weidezaun abgerissen und der durch die intensive Beweidung versandete Boden regeneriert werden. Die Guanacos und sogar die Huemuls (südamerikanische Hirschart) siedelten sich wieder an. Inzwischen gibt es sehr solide und geschmackvoll gebaute Häuser, in denen sich die Parkverwaltung, eine Lodge, ein Restaurant- und Barbetrieb und vieles andere befinden. Der Campingplatz liegt 3km weit davon entfernt und ist ebenfalls schön angelegt. Aber auch hier werden wir Overlander auf den Parkplatz verbannt, was den Reiz der Anlage für uns sehr mindert. Dort ist ständig Betrieb, es staubt und ist unruhig. Da es an diesem Tag sehr heiß ist, setze ich mich in eine der Unterstände in den Schatten. Die vielen Fliegen halte ich mir mit brasilianischem Repellent vom Leib. Nachmittags nutzen wir den liebevoll angelegten kleinen Wanderweg zu den Verwaltungsgebäuden. Dabei entdecken wir einen gepflegten, groß angelegten Gemüsegarten. Uwe spaziert hinein und fragt, ob wir etwas Salat kaufen können. Das geht nicht, aber wir bekommen 2 große Tüten mit verschiedenen Salatarten und einigen frisch gezogenen Möhren geschenkt. Welch ein Luxus! So etwas kann man in dieser Gegend in keinem Supermarkt kaufen. 

Da wir ja nicht zum Wandern unterwegs sind sondern zum Fotografieren, fällt der Entschluss den viel gepriesenen Wanderweg im Park nicht zu machen, sondern am nächsten Morgen weiter zu fahren, um am Rio Baker mit dem Kopter zu filmen.

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