Rückblick auf 4 Tage Buenos Aires

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3. - 5. Reisetag (18.07. - 20.07.2015)

Ich sitze gerade im Bett unseres neuen Appartements in Montevideo und blicke auf unsere Stadterfahrungen in Argentinien zurück.

Wir haben uns fast nur in Touristenvierteln aufgehalten, da wir schon Respekt vor der viel beschriebenen Kriminalität haben.

In den ersten 2 Tagen erkunden wir alles zu Fuß. Wir gehen täglich ungefähr 8 Stunden lang durch die Stadt und die Füße qualmen abends ausgiebig. So haben wir einen guten Überblick über das Zentrum von Buenos Aires erhalten und wissen, wo wir waren.

Das moderne Hafenviertel Puerto Madero gefällt uns gut. Es erinnert ein wenig an die Hafencity in Hamburg. Wir schlendern dort mehrfach entlang, trinken Kaffee und genießen den strahlend blauen Himmel bei kaltem Wind. 

Am besten hat uns der Stadtteil San Telmo gefallen. Uwe hat dort endlich sein lang ersehntes Lomo (Lendenfiletstück vom Rind) in einem sehr angenehmen Restaurant zu einem überschaubaren Preis essen können. Das hat seine Stimmung unendlich gehoben. Vom Plaza de Mayo aus gelangt man nach San Telmo über die Defensa. Sonntags findet auf dieser Straße ein von vielen Touristen besuchter Markt mit Kunsthandwerk, Kunstwerken, Kitsch, gebrannten Mandeln und vielem mehr statt. Man gelangt so auf den Plaza Dorrego. Dort haben wir am Samstag das Glück, bei untergehender Sonne mit einem Kaffee in der Hand 2 bezaubernden Tangotänzern zuschauen zu können. Die Stimmung ist einmalig, da der Platz gut besucht aber nicht überfüllt ist.

Auf dem Rückweg geraten wir auf dem Plaza de Mayo in das Fest zur Intergration. Viele verschiedene indigene Stämme tanzen in ihren spezifischen Kleidern mit viel Freude und Ausdauer. Wie traditionell die Kleidung ist, können wir nicht beurteilen. Sie erscheint uns zum Teil gemischt aus heute und gestern.

Am dritten und vierten Tag sind wir es müde, alles zu Fuß zu gehen, und nutzen die U-Bahn. Eine Karte kostet 5 Pesos, umgerechnet ca. 30 ct.  

Das viel gelobte "La Boca"hat uns nicht überzeugt. Massen von Touristen drängen dort am Sonntag durch. Es wird an jeder Ecke Fleisch und Tango angeboten. Die Atmosphäre, die wir in San Telmo erlebt haben, geht hier in der Masse verloren. Auch der viel gelobte Friedhof Recoleta spricht uns nicht besonders an. Immer wieder merken wir, dass wir echte Kulturbanausen sind. Die zahlreichen Museen in der Stadt reizen uns leider gar nicht. Die Natur zieht uns mehr in ihren Bann.

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Kommentar von Dagmar |

Tolle Fotos, besonders das ältere tangotanzende Paar. Das macht ja Mut. Und...probiert ihr auch?

Was ist die Summe aus 7 und 2?