Die letzten Kilometer bis nach Sydney (29)

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07.04.24 – 24.4.24 (286. - 303. Reisetag)

Die letzten 2 Wochen, bevor wir von Sydney aus nach Costa Rica und Deutschland fliegen, verbringen wir mit der Suche nach Vögeln und schönen Landschaften. Wir folgen Tipps von Jan Wegener, der schon lange hier lebt und ein begnadeter Vogelfotograf ist. Aber auch er kann nichts daran ändern, dass die australischen Vögel ihren eigenen Gesetzen folgen und nur selten dort sind, wo man sie erwartet. Aber wir geben nicht auf, auch wenn Jan inzwischen scherzhaft behauptet, dass wir die Tiere offenbar eher vertreiben als anlocken.

Wir fahren ins Gebiet Sherbrooke südlich vom Mount Dandenong. Bis vor 4 Jahren wurden die Vögel hier noch gefüttert, was aber einigen Naturschützern nicht gefallen hat. Inzwischen wurde das Füttern streng verboten. Es stehen überall Schilder und wir haben die Vögel hauptsächlich sehr hoch in den Bäumen gehört und nur sehr wenige in Erdnähe gesehen. Hier gibt es vor allem Crimson Rosellas, die sehr schön bunt sind. Da sich einige Touristen nicht an das Fütterungsverbot halten, kommen gelegentlich einige Vögel etwas näher und picken auf der Erde. Es ist trotzdem sehr schwierig, sie gut zu fotografieren. Der Wald hier ist wieder mal fabelhaft. Die Bäume wachsen unvorstellbar hoch in den Himmel und bei gutem Licht erhält man schöne Bilder.


In den nächsten Tagen halten wir uns in der Nähe von Bright, das 350m über dem Meeresspiegel liegt, auf. Auf dem Weg dorthin entdecken wir eine Lachsforellenzucht in Buxton, die sehr liebevoll angelegt ist. Dort können Kinder mit ihren Eltern die Forellen selbst fischen. Die Kinder, die wir beobachtet haben, angeln mit Leidenschaft und nehmen das Töten und Ausnehmen der Tiere als völlig selbstverständlich hin. Die Forellenzucht beschränkt sich aber nicht nur auf die wenigen Touristen. Hier wird im großen Stil mit Fisch gehandelt. Man kann ihn aber auch einzeln kaufen. Dann wird er ebenfalls vor den eigenen Augen gefangen und zerlegt. Geräucherte Forelle ist ebenfalls vorhanden und sehr zu empfehlen. Wir schwelgen richtig in Fisch. Das ist ein absoluter Hochgenuss.

Das Städtchen Bright ist bekannt wegen seiner wunderschönen Herbstfärbung, von der wir auch schon ein wenig mitbekommen. Wir treffen uns dort mit Mieke Boynton, einer sehr aktiven Naturfotografin, die in Bright eine Galerie besitzt. Bei einem leckeren Kaffee vergehen schnell 2 Stunden und wir verlassen sie mit vielen guten Locations im Gepäck. Hier beginnen die australischen Alpen und wir entscheiden uns, schon an diesem Nachmittag dort hochzufahren. Der Skiort Falls Creek liegt auf 1600m und hat mehrere Skilifte. Das Örtchen ist gut in Schuss und Uwe bekommt Sehnsucht nach seinen Skiern, was in Anbetracht der Jahreszeit natürlich nicht passt. Am nächsten Morgen ist der vom Wetterdienst versprochene Nebel tatsächlich da und wir folgen Miekes Tipp und finden wunderschöne Bäume, die ihre Wirkung dank des Nebels gut entfalten können. Es macht richtig Spaß hier zu fotografieren und die Snow Gumtrees, die, wie viele Eukalyptusbäume um diese Jahreszeit, ihre Rinde abwerfen, sehen mit ihren farbenfrohen Stämmen einfach genial aus. Stundenlang sind wir damit beschäftigt verwunschene Nebelbilder zu machen. Der Campingplatz, den wir dann entdecken, ist einfach super. Er liegt geschützt in den Bergen und jeder Camper hat einen großen mit Gras bewachsenen Platz, eine Sitzgarnitur und eine angelegte Feuerstelle. Wir sind die einzigen Gäste und genießen die Ruhe, die klare Luft, die schöne Umgebung und die Aussicht. Trotz unseres Termins in Sydney bleiben wir einfach länger hier, bearbeiten Fotos, schreiben am Blog und genießen diese beispiellos schöne Landschaft.


Von hier aus geht es in den Kosciuszko National Park. Hier ist es fast hochalpin. Der höchste Berg auf Australiens Staatsgebiet, der Mount Kosziuszko ist immerhin 2228m hoch. Für uns wirkt es nicht ganz so hoch, da die meisten Berge bewaldet sind und uns das schroffe und felsige Gelände der europäischen Alpen fehlt. Am Parkplatz, der zu den Wanderwegen auf den Berg hinaufführt, sind viele Wanderer unterwegs. Der Berg ist wohl relativ einfach zu besteigen. Wir sind leider nicht motiviert dazu und wissen eigentlich nicht, weshalb.

Wir haben zwei Nächte im Nationalpark vorgebucht. Der erste Campingplatz ist schön angelegt aber mit dem vorigen nicht zu vergleichen. Wir haben einen Jahrespass für die Nationalparks in Victoria, müssen jedoch lernen, dass er genau hier nicht gilt. Pro Tag muss man 17 AU$ (11,- €) bezahlen. Der nächste Campground stellt sich insofern als Flopp heraus, als dass Uwe aus Versehen einen Zeltplatz auf dem man nur mit einem Zelt stehen darf gebucht hat. Dort können wir mit unserem großen Auto nicht hin und reihen uns in die Reihe derjenigen, die einen Platz vorbuchen und bezahlen, aber nicht nutzen.

Wir fahren ein bisschen weiter zu einem weiteren Campground, der wunderschön an einem Fluss liegt und idyllische Ruhe und viel Platz bietet. Leider werden wir sofort von einer Invasion Wespen zurück ins Auto getrieben, so dass wir draußen nicht essen können. Das ist schade. Dennoch machen wir hier schöne Spaziergänge und genießen die Landschaft sehr.

Es geht zurück ans Meer. Sydney rückt immer näher und wir gehen wieder auf einen offiziellen Zeltplatz. Morgens fahren wir an den Strand, wo es schöne Felsformationen gibt. Uwe ist mit Kamera und Stativ unterwegs. Er versucht vom Camel Rock zum Horse Head am Strand lang zu gelangen. Das ist leider wegen der steilen Felsen nicht möglich. So geht er zurück und versucht auf dem ausgewiesenen Wanderweg dorthin zu gelangen. Da das Licht für Fotos langsam schlechter wird, nimmt er eine Drohne mit. Aber an diesem Morgen ist er ein wenig vom Pech verfolgt. Die Drohne verbindet sich nicht mit seinem Handy und lässt sich einfach nicht starten. Schon etwas gestresst, flitzt er zum Auto zurück, um den Fotoapparat zu holen. Im Eiltempo versucht er nun zum Horse Head zu gelangen. Damit ist er jetzt erfolgreicher, wobei das Licht natürlich nicht auf ihn wartet. Ich bin währenddessen den Wanderweg in Ruhe entlang spaziert, habe den Ausblick genossen und mache mich gegen Ende auf, noch einige Vögel mit der Kamera zu erwischen.  Das Frühstück ist schwer erarbeitet. Aber immerhin waren wir in wunderschönem Morgenlicht in Bewegung und haben die Natur genossen.


Zwei Probleme ergeben sich so nebenbei. Zum einen läuft unser Carnet de Passages Anfang Juni ab. Wir haben schon Kontakt zum ADAC aufgenommen und die Daten der Ansprechperson beim australischen Automobilclub erhalten. Louise soll sehr zuverlässig und hilfsbereit sein. Als Uwe sie zum wiederholten Male anruft, erfährt sie eher zufällig, dass wir beide demnächst das Land verlassen wollen. Nun heißt es eine Genehmigung vom Zoll für den Rockhopper zu erhalten, dass er „alleine“ in Australien bleiben darf.  Hierfür benötigen wir einen sicheren, abgeschlossenen Platz, der von amtlicher Seite her akzeptiert wird. Dabei hilft uns Mark, den wir über einen Kunden von Uwe kennengelernt haben. Die Hilfsbereitschaft der Australier ist wirklich super! So haben wir nach kurzer Zeit einen guten Platz in einem Storage mitten in Sydney für das Auto und der Zoll erlaubt uns, den Rockhopper dort für gut 4 Wochen stehen zu lassen. Jetzt muss es nur noch mit der Verlängerung des Carnets und mit meinem Visum klappen, dann steht unserer Weiterreise erstmal nichts im Wege. Um es an dieser Stelle kurz vorweg zu nehmen: Beides hat geklappt!!!

Das zweite Problem ist ein entzündeter Finger an Uwes rechter Hand. Die Stelle steht immer mehr unter Druck und ist knallrot. Das macht uns wachsende Sorgen.  

Erstmal geht es weiter zum Pebbly Beach, an dem sich tatsächlich den ganzen Tag über Kängurus tummeln. Wie alle Pflanzenfresser sind sie fast immer mit Grasknabbern und Schlafen beschäftigt. Dieser Tag zeichnet sich für uns dadurch aus, dass wir beide uns dauernd missverstehen. Wir müssen schon darüber lachen, weil sich ärgern einen auch nicht weiterbringt. Den Abend verbringen wir auf dem Depot Beach Campground im Murramarang NP. Hier ist im Netz alles ausgebucht, aber auf Nachfrage hin, weist uns die Rangerin doch einen kleinen Platz zu, in den wir gerade so reinpassen. Zwei deutsche Frauen laden uns zu sich ans Feuer ein und so haben wir einen lebendigen Austausch und duften gut nach Rauch, als wir ins Bett gehen.

Am nächsten Morgen werden die beiden Frauen von einem Känguru belästigt. Es will unbedingt mitfrühstücken, was den beiden aber nicht gefällt. Mit viel Mühe lässt es sich vertreiben.


Da Uwes Finger immer schlimmer aussieht, entscheiden wir alle zusammen, dass ein Besuch im Krankenhaus ansteht. Es wäre eines um die Ecke, wie uns die in Australien lebende Deutsche mitteilt. Anders als bei uns, heißt um die Ecke hier, dass wir knapp eineinhalb Stunden fahren müssen, bevor wir in Milton im Krankenhaus ankommen. Die Ärztin dort verschreibt Uwe ein Antibiotikum und ermahnt ihn nach 3 Tagen wieder zu kommen, falls es nicht deutlich besser wird. Glücklicherweise schlägt das Medikament an und es gibt keine weitere Malesche mit dem Finger. Es ist uns bis heute rätselhaft, was zu dieser Entzündung geführt hat.

Wir haben immer noch ein wenig Zeit, bis wir in Sydney sein müssen. So besuchen wir die Jervis Bay im Booderee NP. Auch hier sind online alle Plätze ausgebucht. Wir gehen ins Visitorcentre und sprechen mit den Rangern. Es gibt noch Zeltplätze, die jeweils mit einem Parkplatz kombiniert sind. Wohnwagen sind dort nicht erwünscht. Trotz der Schulferien sind noch einige Plätze frei und wir dürfen dort 2 Nächte verbringen, da wir ja nur den Parkplatz benötigen. Dies kann man übers Netz nicht klären, ein persönliches Gespräch erleichtert so etwas doch sehr. Dieser Nationalpark gehört zu den besonders schönen. Etliche Buchten konkurrieren um den Platz der schönsten und weißesten Strände. Überall wird man vom klaren Wasser zum Baden eingeladen.

Außerdem lernen wir Sarah und Jonas kennen. Sie sind Ende 20 und haben sich grad einen Allradcamper zugelegt, der etwas mehr Komfort bietet, als ihn die meisten jungen Traveller so haben. Wir kommen schnell ins Gespräch und verabreden uns gleich für den nächsten Tag. Da wir natürlich auch über Fotos reden, kommt Uwe auch auf seine Peoplefotografie zu sprechen und Sarah ist Feuer und Flamme. Sie wünscht sich Bilder von sich selbst. Da Uwe schön länger Lust hat, mal wieder etwas anderes als Tiere und Landschaften zu fotografieren, werden die beiden sich schnell einig und es gibt ein ausgiebiges Fotoshooting am nächsten Nachmittag. Beide sind total zufrieden und glücklich als sie wiederkommen und viele der Bilder sind wirklich sehr gelungen.


Nun geht es endlich nach Sydney. Nachdem wir morgens noch aufwendig unsere Fotos gesichert haben, steuern wir jetzt Iveco an, wo zwei Ersatzteile auf uns warten sollen. Durch das regelmäßige Lesen einer Iveco-4x4-Mailingliste weiß Uwe bisher immer im Voraus, was kaputt gehen könnte und kauft vorsorglich das eine oder andere Ersatzteil. Die Iveco-Werkstatt in Sydney ist riesengroß, mit unendlich vielen Autos. Wir bekommen eins der bestellten Teile, ein zweites ist nicht zu kriegen. 1 1/2 Stunden lang fahren wir jetzt durch die Stadt, die für uns überraschend hügelig ist. Die ca. 5,5 Millionen Einwohner machen die Stadt auch in unseren Augen sehr großstädtisch. Es gibt viele Mietshäuser und der Verkehr ist sehr dicht. Die breit angelegten Straßen sind für den heutigen Verkehr grad noch ausreichend, richtige Staus sind aber eher eine Seltenheit.

Die erste Nacht in Sydney verbringen wir auf einem ganz gewöhnlichen Parkplatz mitten in einem Geschäfts- und Wohnviertel in der Nähe des Dee Why Beaches. Wir erledigen von hier aus viele der alltäglichen Dinge, wie Wäsche waschen, einkaufen, zum Friseur gehen, eine Taucherbrille mit geschliffenen Gläsern beim Optiker bestellen und natürlich auch einem Spaziergang an den nahe gelegenen Strand. Die Mietshäuser ähneln äußerlich denen in den Nobelvororten deutscher Großstädte, mit einer unglaublichen Lage, ruhig und nahezu direkt am tollen Badestrand. Viele Mieter oder Eigentümer der Wohnungen haben einen Blick oder sogar einen Balkon in Richtung Meer. Die Strandpromenade bietet hier etliche Restaurants und Cafés, die auch um 20 Uhr noch besetzt sind. Das ist für die meisten australischen Gastronomiebetriebe nach unserer Beobachtung ungewöhnlich.

Am nächsten Nachmittag fahren wir in den Centennial Park. Dort gibt es tolle, alte, sehr  ausladende Bäume, die wunderschön sind. Auf den kleinen Seen schwimmen Wasservögel, Schwärme von Kakadus kreischen und viele andere Vogelarten sind aktiv. Wir suchen aber den Crested Sulphur Cockatoo. Der versteckt sich jedoch vor uns und so wird es wieder nichts mit den Fotos von ihm.

Um in das touristische Zentrum rund um das Opera House zu kommen, benötigen wir Zugang zu, öffentlichen Verkehrssystem. Parkplätze sind in Sydney, wie in so vielen Großstädten der Welt absolute Mangelware bzw. extrem teuer. So organisieren wir uns die Opal-Travel-Card und fahren mit der Bahn dorthin. Der Anblick des Opera Houses und der Harbour Bridge ist schon vom Bahnhof aus einfach gigantisch. Wir sind nur mit dem Handy ausgestattet und machen ein Foto nach dem anderen. Ein besonders schönes Selfie wird an viele unserer Freunde verschickt.


Nachdem die Sonne untergegangen ist, setzen wir uns gegen halb sieben in ein chinesisches Restaurant und lassen es uns in dieser beeindruckenden Umgebung schmecken. Eine Stunde später sind auch hier die Restaurants nicht mehr so gut besucht, aber immer noch viele Menschen am Freitagabend unterwegs. Es geht wohl in die Nachtclubs. Wir schlendern noch zur Harbour Bridge und genießen das Lichtermeer. Anschließend fahren wir mit der Bahn zurück und übernachten wieder in einer ruhigen Seitenstraße. So sparen wir viele Übernachtungsgebühren, ohne jemanden zu stören.

In den letzten Tagen ist es immer herbstlicher geworden. Ich kann mich schon ein wenig an die deutschen Frühlingstemperaturen gewöhnen. Doch jetzt fängt es auch noch an zu regnen und zu stürmen. Unseren Morgenkaffee trinken wir am berühmten Bondy Beach. Es ist immer wieder beeindruckend, wie gepflegt und sauber die öffentlichen Anlagen in Australien sind. Eine einladende Toilette zu finden, ist fast überall ein Kinderspiel. Hier befindet sie sich auch noch in einem historisch wirkenden Gebäude, das man sich auch gern anschaut. Dass die Toiletten sauber sind, ist eine Selbstverständlichkeit. Der Wind ist so stark, dass uns beinahe die Türen des Rockhoppers um die Ohren fliegen. Ein kleiner Spaziergang rund um die Bucht reicht uns aus, dann werden wir wieder in unser gemütliches Nest im Auto geweht. Hier schreiben wir Block und fahren dann zu Mark und Virginia, die uns drei Nächte lang in ihrem Gästehaus mit Blick auf die Pittwaterbucht beherbergen.

Um zu ihnen zu gelangen, führt uns Googlemaps durch die halbe Stadt und wir haben den Eindruck weit außerhalb zu landen. Mark und Virginia, die wir erst jetzt persönlich kennen lernen, begrüßen uns herzlich und wir ziehen noch am selben Abend in das wunderschöne Gästehaus in ihrem Garten. Die beiden sind absolut reizende Gastgeber. Wir werden bekocht, mit Informationen versorgt und können mit jedem Anliegen zu ihnen kommen. Selbst beim Auto waschen legt Mark mit Hand an.

Die von uns gesuchten bunten Vögel gibt es hier schon zum Frühstück. Virginia füttert sie regelmäßig morgens, so dass wir sie mit einem speziell angebrachten Ast auf der Terrasse erwarten. Sie sind wunderschön zu beobachten, aber die Location ist zwar für menschliche Augen wunderschön, für die Tierfotografie aber nur sehr bedingt nutzbar. Schade, aber trotzdem ein Erlebnis.


Am nächsten Tag wollen wir die Gegend um das Opera House noch einmal mit Stativ und Kamera ablichten. Mark fährt uns zum Schnellbus und wir schlendern erst durch The Rocks, einem touristischen Viertel, in dem wir einen Fjällrävenladen entdecken, der uns natürlich magisch anzieht. Auf dem Weg zum Mrs. Macquaries Point entdeckt Uwe, dass seine Kamera keine Speicherkarte enthält. So schleppen wir das Stativ und die Kamera völlig umsonst mit. Wie schade! Wir hätten so gern Sonnenuntergangsbilder der Skyline von Sydney gehabt. Glücklicherweise werden wir ja nach unserem Ausflug in die weite Welt wieder hierher kommen und können dies nachholen.

Bei diesem Spaziergang kommen wir auch an der „Opera on the Harbour“, einer Freilichtbühne, vorbei, wo grad die West Side Story läuft. Da wir noch zwei Abende in Sydney haben, fragen wir an der Kasse nach Restkarten. Aber leider läuft an diesem Abend die letzte Vorstellung. Nach einigem Hin und Her kaufen wir kurzentschlossen zwei der fünf verbliebenen Tickets. Es wird ein sehr eindrucksvoller Abend, den wir frierend aber fasziniert auf den Plastikstühlen verbringen. Die Vorstellung ist absolut beeindruckend. Die wohl nie aus der Zeit kommende Geschichte wird lebendig und professionell gespielt, getanzt und gesungen, das Opera House und die Harbour Bridge bieten den Hintergrund der Bühne. Eine unglaubliche Kulisse! Wo kann man so etwas schon erleben? Das war für uns ein „once in a lifetime“ Erlebnis, das wir wohl nie vergessen werden…


Obwohl wir erst gegen 23 Uhr zurück sind, holt uns Mark von der Bushaltestelle ab. Nochmal vielen Dank an unsere tollen Gastgeber, mit denen wir den folgenden Tag bei einem schönen Spaziergang und weiteren leckeren Mahlzeiten mit  spannenden Gesprächen verbringen.

Am letzten Tag packen wir unsere Taschen, putzen den Rockhopper und stellen ihn nachmittags in einem Store unter.


Da wir inzwischen Karten für den öffentlichen Nahverkehr haben, nutzen wir sie und schleppen unseren Kram durch die Stadt. Die letzte Nacht wollen wir in einem Hotel direkt am Flughafen verbringen. Kurz vorm Hotel finden wir noch ein japanisches Restaurant, in dem wir uns für die Reise nach Costa Rica und Deutschland stärken.

Am nächsten Tag geht es für Uwe sehr früh los, während ich mich in aller Ruhe auf den Weg machen kann.

Da es mit meinem Visum und mit der Verlängerung des Carnet de Passages geklappt hat, werden wir unsere Reise hier am 24.5.24 fortsetzen.

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Kommentare

Kommentar von Klaus |

Hallo ihr beiden,
ich lese schon seit einiger Zeit euer Blog und freue mich über jeden neuen Eintrag. Zum einen, weil eure Berichte und Bilder sofortiges Fernweh auslösen. Zum anderen, weil ich als Daily 4x4 Besitzer sehr an euren Erfahrungen interessiert bin. Würdet ihr preisgeben, um welche Mailingliste es sich handelt und was ihr am Ersatzteilen mitführt?
Alles Gute,
Klaus

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