Der Countdown läuft...

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Über 20 Jahre ist es inzwischen her, dass ich in Südamerika gewesen bin. Schon damals stand für mich fest, dass ich diesen Kontinent noch einmal besuchen möchte. Dass es aber nun so lange dauern würde, bis ich wieder einmal einen Fuß auf den südamerikanischen Kontinent setzen kann, habe ich nicht erwartet. Im Juli 2015 wird es nun endlich soweit sein - wir fahren mit unserem Daily 4x4 nach Südamerika.

Bereits vor 5 Jahren haben meine Frau und ich den Entschluss gefasst, im Sommer 2015 für 1 Jahr nach Südamerika zu reisen. Ein Termin, der damals noch in unendlicher Ferne, aber jetzt schon sehr konkret ist - ja so konkret, dass wir bereits mitten in den Reisevorbereitungen stecken. Zunächst einmal aber haben wir uns bereits im Herbst 2011 nach vielen mühseeligen Überlegungen ein geländegängies Wohnmobil gekauft, dass uns die nächsten 20 Jahre sicher um die Welt bringen soll. Unsere Wahl fiel auf einen Iveco Daily 4x4, den wir bei der Firma Exploryx mit einer Wohnkabine haben versehen lassen und den ich dann innen ausgebaut habe.

Inzwischen ist es soweit - in 9 Monaten geht es los und die Planung bezüglich der Verschiffung unseres Fahrzeugs läuft auf Hochtouren. Es ist alles andere als leicht, ein Wohnmobil sicher und unversehrt nach Südamerika zu verschiffen. Da unsere Zeit doch endlich ist, wollen wir nicht mit dem Schiff mitfahren, sondern das Auto vorher los schicken und mit dem Flugzeug nach Südamerika reisen. Verschiffen werden wir aller Voraussicht nach mit der Firma Seabridge, die sich u.a. auf die Verschiffung von Wohnmobilen nach Südamerika spezialisiert hat. Der Ankunftshafen wird Montevideo in Uruguay sein, da dort die Zollabwicklungen am unproblematischten sind. Leider gibt es keinen festen Fahrplan, so dass wir weder wissen, wann das Schiff in Hamburg abfahren wird, noch wann es genau in Montevideo ankommen wird. Hinzu kommt, dass man die Flüge möglichst bald buchen sollte, da Mitte Juli bekanntlich ja die Sommerferien in Europa beginnen... Es bleibt also vorerst spannend!

Neben der Verschiffung muss auch unser Daily für die Strapazen in Südamerika vorbereitet werden. Hightech im Berreich der Abgasnormen in Europa ist nicht gerade dienlich, um eine entspannte Reise in Südamerika zu haben, bei der man für längere Zeit auf Höhen um die 4000m unterwegs sein wird. Ein spannendes Thema, was aber leider alles andere als trivial ist.

Und dann war da noch die Versicherung - auf unserer ersten Tour 1993/94 haben wir das Problem ganz einfach gelöst. Das Auto wurde in Deutschland abgemeldet und fertig war. Wir sind 1 1/2 Jahre ohne jegliche Versicherung für das Fahrzeug (keine Haftpflicht, keine Teilkasko und keine Vollkasko Versicherung) gefahren - alles ist gut gegangen, wir hatten keine Probleme Cool. Die Zeiten des jugendlichen Leichtsinns sind nun aber vorbei. Ohne Haftpflicht Versicherung werden wir auf keinen Fall fahren. Momentan sind wir noch am sammeln von Infos. Was aber klar ist, ist dass wir eine Haftpflichversicherung in Südamerika abschließen werden und nicht in Europa. Zur Zeit ist dieses wohl gut möglich über die Seite www.abgefahren.info, die wohl etwas teurer ist, als der direkte Weg zum Versicherer. Mal schauen, wie sich das Ganze in den nächsten Monaten noch entwickeln wird.

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Kommentar von Theo Huhn |

Hallo, mich würde interessieren, wie Ihr den Umbau bezüglich der Abgasvorrichtung gelöst habt. Ich stehe kurz vor der Entscheidung mir auch einen Iveco zu kaufen. Wir möchten in 3 Jahren damit die Panamericana zu fahren. Eure Erfahrungen mit dem Iveco würden mich sehr interessieren. MfG Theo

Kommentar von Martin Steininger |

Hallo,
bin gespannt auf Eure Erfahrungen bei der Verschiffung mit Seabridge. Kenn jetzt mehrere, deren Fahrzeug auf der Reise aufgebrochen oder sonst ausgeräumt wurde. Wollt Ihr mit dem Schiff mitfahren, dann scheint es "weniger gefährlich".
Wir haben übrigens ähnliches vor, aber noch keinen Zeitplan.
Alles Gute
Martin

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